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GEOPOLITIK | MARKTBERICHTE | 19.10.2026

Marktreport Q3/2026 – Präsidenten verhandeln, Unternehmen warten

Geteilter Halbleiterwafer mit Weltkarte als Motiv des Marktreports Q3/2026.

Es bleibt alles anders

Bis zum 10. Januar 2027 sollen hohe Strafzölle und zusätzliche Exportbeschränkungen ausgesetzt bleiben. Für Unternehmen verlängert sich damit vor allem das Warten.

Das Treffen zwischen Xi Jinping und Donald Trump brachte eine Verlängerung des Burgfriedens im Handelskonflikt. Bei den grundlegenden Streitfragen blieb dagegen wenig Konkretes: von KI und Taiwan über Chinas Einfluss im Iran bis zur Unterstützung Russlands im Ukrainekrieg.
Für Unternehmen bedeutet der Aufschub zunächst etwas mehr Luft. Ob kritische Rohstoffe danach verlässlich verfügbar bleiben, lässt sich daraus jedoch nicht ableiten. Wer Material beschaffen, Produktionskapazitäten ausbauen oder neue Lieferketten finanzieren will, muss über die nächste diplomatische Frist hinaus planen können.

Bei den folgenden drei Metallen hatte es die höchsten Preissteigerungen gegeben:

Balkengrafik: Preissteigerungen Q3/2026 im Finomet-Fixing: Indium 5,26 %, Gadoliniumoxid 18,19 %, Germanium 33,38 %.

Unter den betrachteten Metallen und Oxiden verzeichnete Germanium im dritten Quartal mit 33,38 Prozent den stärksten Preisanstieg. Chinas Exportkontrollen erschweren weiterhin die Versorgung, während das Metall für Wärmebildtechnik, Glasfaserkommunikation und bestimmte Halbleiter gefragt bleibt. Gadoliniumoxid verteuerte sich um 18,19 Prozent.. Wie dringend die Industrie Material suchte, zeigte sich auch bei Noble Elements: Mit einer Rückkaufaktion mobilisierten wir Bestände privater Kunden, die zu attraktiven Preisen verkaufen konnten. Die Bedeutung einer verlässlichen Versorgung reicht dabei bis in die Medizin, denn Gadoliniumverbindungen werden für MRT-Kontrastmittel benötigt. Indium legte um 5,26 Prozent zu. Hier schafft der Ausbau von KI-Rechenzentren zusätzliche Nachfrage nach Indiumphosphid für die schnelle optische Datenübertragung.

Geopolitik und Versorgungssicherheit

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Der verlängerte Burgfrieden zwischen Washington und Peking ändert wenig an Europas Abhängigkeit. Wie verwundbar die Industrie bleibt, zeigte eine im August aufgegriffene Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft: Sechs von zehn Unternehmen, die kritische Rohstoffe benötigen, befürchteten bei einer Ausweitung chinesischer Beschränkungen Produktionsstopps oder Verzögerungen. 88 Prozent erwarteten höhere Beschaffungskosten, 71 Prozent Lieferengpässe. Zusätzliche Zeit hilft, Vorräte und alternative Lieferbeziehungen aufzubauen. Neue Förder- und Verarbeitungskapazitäten benötigen jedoch Jahre.

Weitere Informationen: https://noble-bc.de/insights/insider-news/rohstoff-stopp-10-november-deutsche-industrie/

Exportkontrollen werden zum persönlichen Risiko

Während über Entspannung verhandelt wurde, erweiterte China seine Möglichkeiten zur Durchsetzung bestehender Kontrollen. Seit dem 15. September können chinesische Staatsbürger bei bestimmten Verstößen gegen Exportkontroll- und Technologieexportvorschriften an der Ausreise gehindert werden. Für verantwortliche Händler und Manager entsteht damit ein persönliches Risiko. Das kann dazu führen, dass unklare Geschäfte eher abgelehnt und zusätzliche Nachweise verlangt werden. Für europäische Abnehmer wächst dadurch die Unsicherheit, selbst wenn einzelne Beschränkungen vorübergehend ausgesetzt bleiben.

Weitere Informationen: https://noble-bc.de/insights/insider-news/neue-regeln-fuer-seltene-erden-china-schafft-vor-dem-10-november-vollendete-tatsachen-im-rohstoffmarkt/

Fossile Abhängigkeit macht verwundbar

Auch bei Öl entscheidet die tatsächliche Lieferfähigkeit über die Versorgung. Durch die Straße von Hormus flossen 2024 täglich rund 20 Millionen Barrel Öl und Ölprodukte, etwa ein Fünftel des Weltverbrauchs. Im dritten Quartal bedrohten die Konflikte rund um Hormus und den Bab al-Mandab diese Transportwege. Höhere Versicherungsprämien und unsichere Passagen können Lieferungen verteuern oder verhindern, ohne dass eine Route offiziell geschlossen wird. Für Unternehmen entstehen daraus zusätzliche Energie-, Transport- und Produktionsrisiken.

Weitere Informationen: https://noble-bc.de/insights/insider-news/120-dollar-oel-zwei-kritische-nadeloehre/

Auch bei Gold entscheidet die Herkunft

Die Schweiz untersagte im September den Handel mit Gold sudanesischer Herkunft. Damit rückte die Frage nach überprüfbaren Lieferketten erneut in den Mittelpunkt. Schweizer Kantonalbanken bieten bereits bis zur Mine rückverfolgbares Gold an. Diese Entwicklung stützt die Perspektive zweier Marktsegmente: Gold mit belastbaren Herkunftsnachweisen und Gold, dessen Geschichte offene Fragen hinterlässt. Digitale Dokumentation wie über FINOMET kann geprüfte Nachweise und Eigentumsverhältnisse nachvollziehbar festhalten. Die Prüfung am Ursprung bleibt dabei unverzichtbar.

Weitere Informationen: https://noble-bc.de/insights/insider-news/wenn-gold-seine-geschichte-erzaehlen-muss/

Rohstoffprojekte und Verarbeitung

Der deutsche Rohstofffonds setzt erste Impulse für eine unabhängigere Versorgung. Im Juli meldete die KfW Beteiligungen von 150 Millionen Euro am deutschen Lithiumprojekt von Vulcan Energy und 50 Millionen Euro am australischen Seltenerdprojekt von Arafura. www.kfw.de Doch kleinere Vorhaben haben es schwerer: Finanzierungen sind in der Regel erst ab 50 Millionen Euro vorgesehen, reine Explorationsrisiken werden nicht übernommen. Damit können Projekte durch das Raster fallen, die trotz überschaubaren Kapitalbedarfs einen wichtigen Beitrag zur Versorgung leisten könnten.
Entscheidend ist außerdem, welche Teile der Lieferkette entstehen und wer sie kontrolliert. Eine neue Mine schafft noch keine unabhängige Versorgung, wenn ihre Rohstoffe weiterhin in China getrennt und veredelt werden müssen. Umgekehrt garantiert auch eine Verarbeitungsanlage in Europa allein keine strategische Unabhängigkeit. Die folgenden Beispiele zeigen, wie unterschiedlich neue Projekte zur Versorgungssicherheit beitragen können.

Status ausgewählter Rohstoffprojekte und Vorhaben

  • Positive Entwicklung: Lynas und MP Materials
    Verbindung von Förderung und Verarbeitung außerhalb Chinas, mit zusätzlichen Perspektiven bei schweren Seltenen Erden.
  • Neutrale Entwicklung: Nyrstar und Storkwitz
    Potenzial für zusätzliche europäische Versorgung. Wirtschaftliche Absicherung beziehungsweise technische Nachweise stehen noch aus.
  • Negative Entwicklung: Hafnium in Bad Leonfelden
    Angekündigte Produktion in Österreich unter chinesischer Kontrolle. Ein europäischer Standort schafft allein keine strategische Unabhängigkeit.

Einordnung der Schlüsselprojekte

Lynas und MP Materials stehen für den Aufbau von Lieferketten, die über die reine Förderung hinausgehen. Gina Rinehart ist an beiden Unternehmen beteiligt und setzt damit auf die Verbindung von Rohstoffbasis und Verarbeitung. Gerade bei schweren Seltenen Erden wie Dysprosium und Terbium sind eigene Trennkapazitäten entscheidend. Einen zusätzlichen Ausblick liefert die unmittelbar nach Quartalsende angekündigte Übernahme von Meteoric Resources durch Lynas: Das brasilianische Projekt Caldeira soll neue Vorkommen mit vorhandener Verarbeitungskompetenz verbinden. Bis zusätzliche Mengen zuverlässig verfügbar sind, bleiben jedoch weitere Entwicklungsschritte nötig. Physische Vorräte können diese Übergangszeit überbrücken.

Nyrstar zeigt, welches Potenzial in bestehenden europäischen Industriestandorten steckt. Nach Angaben von CEO Guido Janssen könnte das Unternehmen rund ein Viertel des europäischen Germaniumbedarfs decken. Preisabsicherungen und langfristige Abnahmevereinbarungen könnten helfen, die dafür notwendigen Investitionen zu ermöglichen. Storkwitz ergänzt diese Perspektive um heimische Förderung: Hades will das sächsische Vorkommen mit neuen Bohr- und Gewinnungsverfahren erschließen. Hier müssen zunächst technische Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Genehmigungsfähigkeit nachgewiesen werden. Beide Vorhaben bieten Chancen, können die aktuelle Knappheit aber noch nicht lindern.

Bad Leonfelden verdeutlicht eine andere Herausforderung. JPTech kündigte im September an, in Österreich hochreines Hafnium herzustellen. Zusätzliche Kapazitäten wären für Luftfahrt und Halbleiterindustrie grundsätzlich willkommen. Unter chinesischer Kontrolle entsteht daraus jedoch nicht automatisch eine eigenständige europäische Versorgung. Der Fall berührt damit dieselbe strategische Frage wie die geplante chinesische Beteiligung am Logistikunternehmen Zippel: Wer kontrolliert Infrastruktur, auf die Europas Wirtschaft angewiesen ist? Bei kritischen Metallen muss diese Frage ebenso sorgfältig geprüft werden wie bei Transportwegen.

Bergbauabfälle als zusätzliche Rohstoffquelle

In alten Halden und Aufbereitungsrückständen lagern Metalle, deren Gewinnung früher technisch oder wirtschaftlich nicht möglich war. Das polnische Unternehmen Grupa Virtus entwickelt dafür eine Aufbereitungsanlage; in Tschechien setzt das Projekt Chvaletice auf Mangan aus historischen Bergbaurückständen. Solche Altlasten gibt es auch andernorts. Weil das Material bereits an der Oberfläche liegt, können geeignete Projekte schneller zusätzliche Rohstoffe erschließen als neue Minen. Wie groß diese Chance ist, hängt jedoch von Metallgehalt, Aufbereitung und Wirtschaftlichkeit des jeweiligen Standorts ab.

Technologie und Nachfrage

Neue Materialien und Bauteile zeigen, welche Möglichkeiten in Technologiemetallen stecken. Drei Entwicklungen, über die wir im dritten Quartal berichtet haben, eröffnen Perspektiven von belastbaren Legierungen bis zur Quantentechnologie. Bis zur industriellen Nutzung sind allerdings noch weitere Entwicklungsschritte nötig.

Hafniumlegierung für belastbare Bauteile

Eine im Juni vorgestellte Entwicklung der Monash University verbindet Titan, Hafnium, Tantal, Niob und Zirkonium. Durch kontrollierte Wärmebehandlung entsteht eine innere Nanostruktur, die hohe Festigkeit mit Verformbarkeit verbindet. Das eröffnet Perspektiven für besonders belastbare Bauteile. Für Serienanwendungen muss sich das Verfahren noch bewähren.

Motorrad mit freiliegendem Metallrahmen und Hafnium-Schriftzug.

Germanium erkennt einzelne Lichtteilchen

Das Stuttgarter Start-up Germanium Quantum Detectors entwickelt Detektoren für einzelne Lichtteilchen im kurzwelligen Infrarotbereich. Germanium erschließt dabei einen Spektralbereich, in dem Silizium an Grenzen stößt. Das bereits im Juni vorgestellte Vorhaben zielt unter anderem auf Quantenkommunikation und präzise optische Abstandsmessung.

Symbolbild eines Germaniumdetektors zur optischen Abstandsmessung.

Spiralen eröffnen neue Forschungswege

UCLA-Forschende untersuchen, wie chemische Reaktionen und mechanische Kräfte regelmäßige Spiralen in Germanium entstehen lassen. Auf den Erstbericht von 2025 folgte im April 2026 eine vertiefende Studie. Langfristig könnte das Verständnis solcher Prozesse neue Möglichkeiten zur Strukturierung von Halbleiteroberflächen eröffnen.

Symbolbild spiralförmiger Strukturen auf einem Halbleiterwafer.

Wachstumsmärkte

Energiekrise beschleunigt die Elektrifizierung

Die Unsicherheit bei Öl und Gas verstärkt den Anreiz, auf elektrische Antriebe und erneuerbare Energien umzusteigen. Laut einer im Juli veröffentlichten IEA-Auswertung verdoppelten sich die Verkäufe elektrischer Autos in Australien, Brasilien, Indien, Südkorea und Vietnam zwischen März und Juni gegenüber dem Vorjahreszeitraum ungefähr. In Deutschland lieferten Erneuerbare im ersten Halbjahr bereits 61,8 Prozent der öffentlichen Nettostromerzeugung. Der Umbau schafft weiteren Bedarf an Energietechnik: Neodym und Praseodym werden für Permanentmagnete in zahlreichen Elektroantrieben und Windkraftgeneratoren benötigt, Indium und Gallium unter anderem für spezielle Dünnschichtsolarzellen.

Humanoide Roboter bringen KI in Bewegung

KI benötigt neben Rechenzentren zunehmend Maschinen, die ihre Umgebung wahrnehmen und darin handeln können. Morgan Stanley entwarf bereits 2025 ein Szenario mit rund einer Milliarde humanoiden Robotern bis 2050 und einem Marktvolumen von fünf Billionen US-Dollar. Diese langfristige Prognose ist kein gesicherter Absatz. Sie verdeutlicht jedoch das mögliche Ausmaß eines zusätzlichen Marktes für Sensoren, Halbleiter und kompakte elektrische Antriebe. Für Magnetmetalle eröffnet sich damit eine weitere Nachfrageperspektive neben Elektromobilität und Windkraft.

Verteidigung greift auf dieselben Rohstoffe zu

Die europäischen NATO-Staaten und Kanada erhöhten ihre Verteidigungsausgaben 2025 real um rund 20 Prozent, wie die NATO im Juli erneut berichtete. Zusätzliche Produktion braucht auch kritische Materialien: etwa Gallium und Indium für Elektronik und Sensorik sowie Seltene Erden für leistungsfähige Magnete. Drohnen, Fahrzeuge und andere Verteidigungssysteme greifen damit teilweise auf dieselben Lieferketten zu wie zivile Hersteller. Höhere Budgets schaffen Beschaffungsmöglichkeiten, aber nicht automatisch zusätzliche Rohstoffe.

Fazit

Das dritte Quartal brachte zusätzliche Zeit, aber wenig verlässliche Perspektiven für die Rohstoffversorgung. Bestehende Exportkontrollen wirken weiter, während neue Förder- und Verarbeitungskapazitäten erst schrittweise entstehen. Gleichzeitig verbreitert sich die Nachfrage durch Elektrifizierung, KI und Verteidigung.
Für Europa gehören deshalb kurzfristige Vorsorge und langfristiger Kapazitätsaufbau zusammen. Physische Bestände können Engpässe überbrücken. Zusätzliche Lieferquellen, eigene Verarbeitung und wirtschaftlich tragfähige Rückgewinnung müssen dafür sorgen, dass diese Reserven später wieder aufgefüllt werden können. Entscheidend sind verlässliche Bedingungen für Investitionen und die Zusammenarbeit von Politik, Industrie und Handel.

Der Countdown läuft. Europa muss sich trauen.

Expertenkommentar von Andreas Kroll
Andreas Kroll

Die verlängerte Aussetzung zusätzlicher chinesischer Exportkontrollen verschafft Unternehmen eine Verschnaufpause, aber keine Planungssicherheit. Der Countdown zum 10. Januar läuft. Werden die Kontrollen ausgeweitet, drohen neue Lieferengpässe, Produktionsausfälle und erhebliche wirtschaftliche Schäden. Unternehmen müssen heute Material einkaufen und Aufträge zusagen, ohne die Bedingungen ihrer Versorgung in wenigen Monaten zu kennen.
Wie verwundbar solche Abhängigkeiten machen, zeigt die Energieversorgung. Dabei geht es um mehr als verfügbare Ölfässer und offene Schifffahrtswege. Rohöl allein lässt noch keinen Lastwagen fahren und kein Flugzeug abheben. Erst Raffinerien machen daraus die benötigten Kraftstoffe. Fallen diese Anlagen aus oder fehlt geeignete Verarbeitungskapazität, hilft zusätzliches Rohöl nur begrenzt. Bei kritischen Metallen erleben wir dasselbe: Ein Vorkommen ist noch keine Versorgung. Dazwischen stehen Trennung, Veredelung und die Fähigkeit, zuverlässig die benötigte Qualität zu liefern.
Europa ist ein schlafender Riese. Wir haben Kapital, industrielle Erfahrung und nutzbare Rohstoffpotenziale. Was fehlt, ist der Mut, daraus rechtzeitig etwas zu machen. Wer heute in Verarbeitung, Rückgewinnung und unabhängige Lieferketten investiert, kann morgen dort liefern, wo andere händeringend suchen. Zugespitzt gesagt: Das ist die Zeit zum „Gelddrucken“ für diejenigen, die jetzt die richtigen Investitionen wagen. Der Gewinn entsteht allerdings erst, wenn aus Kapital tatsächlich verfügbare Rohstoffe werden.
Trump pusht die Energiewende, unfreiwillig, aber mit umso mehr Nachdruck. Je teurer und unsicherer die Versorgung mit Öl und Gas wird, desto attraktiver werden eigene Stromerzeugung, Speicher und elektrische Antriebe. Gas behält dabei eine Aufgabe: als Reserve für Zeiten, in denen Wind, Sonne und Speicher den Bedarf nicht decken. Wer daraus eine neue dauerhafte Abhängigkeit macht und dafür Speicher ausbremst, verwechselt die Absicherung des Umbaus mit dessen Ziel. Früher oder später wird die Politik dem wirtschaftlichen Druck nachgeben müssen. Jeder weitere Aufschub bindet Kapital, das wir für die nächste Energieversorgung brauchen.
Für uns als Rohstoffhändler ist deshalb klar: Die Energiewende verschiebt den Bedarf vom laufend verbrannten Brennstoff hin zu Metallen für Anlagen, Netze und Speicher. Diese Versorgung müssen wir jetzt aufbauen. Europa hat die Fähigkeiten dazu. Was es braucht, sind Investitionen, verlässliche Abnahmeverträge und der Mut, voranzugehen. Bis neue Kapazitäten liefern, sichern verfügbare Bestände und alternative Bezugsquellen die Produktion. Genau dafür müssen wir die Verschnaufpause nutzen. Der 10. Januar ist kein Termin, bis zu dem wir abwarten können. Er ist ein Termin, auf den wir vorbereitet sein müssen.

Noble Elements in den Medien

Quellen

Preisentwicklung

  • Finomet-Fixing, Vergleich der Kilogrammpreise vom 1. Juli und 30. September 2026.

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