NEWS | 4. März 2025

„Grünes“ Gold: Zwei Märkte, zwei Preise?

Gold zwei Märkte, zwei Preise

Gold nähert sich der 3.000 US-Dollar-Marke – doch neben dem Preisanstieg verändert sich der Markt grundlegend. ESG-konformes, „grünes“ Gold rückt in den Fokus. Doch was steckt dahinter – und steht uns eine Zweiteilung des Goldmarktes bevor?

Was ist „grünes“ Gold?

„Grünes“ Gold stammt aus umweltschonender und sozial verantwortlicher Förderung. Niedriger CO₂-Ausstoß, minimaler Chemikalieneinsatz und faire Arbeitsbedingungen unterscheiden es vom konventionellen Gold. Zertifizierungen und transparente Lieferketten garantieren ESG-Standards – allerdings zu höheren Kosten.

Dennoch wächst die Nachfrage: Investoren und Unternehmen setzen zunehmend auf ESG-konforme Alternativen, selbst wenn diese teurer sind. Für Unternehmen ist ESG-Gold nicht nur ein ethisches Statement, sondern auch eine Absicherung – denn Verstöße gegen das Lieferkettenschutzgesetz können teuer werden.

Die wachsende Nachfrage nach ESG-Gold

Unternehmen wie Apple und Tiffany & Co gehen voran. Apple nutzt verstärkt recyceltes Gold, Tiffany setzt auf eigene, kontrollierte Lieferketten mit Fokus auf Umwelt- und Menschenrechte. Auch Banken und Investoren fordern Herkunftsnachweise. So heißt es auf der Webseite der BW-Bank: „Immer mehr Kunden wollen mehr über den Barren in ihrem Schließfach wissen“ – etwa ob dieser aus einer zertifizierten Mine stammt. ESG-Gold wird zum Standard.

Transparenz durch Technologie: Finomet

Die größte Herausforderung bleibt die Rückverfolgbarkeit. Hier setzt die Blockchain-Plattform Finomet an, die schon bald eine lückenlose Kontrolle der Lieferkette ermöglichen will – von der Mine bis zum Barren. So schützt sie künftig vor Greenwashing und schafft Vertrauen bei Investoren und Verbrauchern.

Apple steht trotz ESG-Bemühungen wegen mutmaßlicher Konfliktmineralien aus dem Kongo in der Kritik. Ein System wie Finomet könnte durch konsequente Auditierung aller Zulieferer und Herkunftsminen Transparenz verbessern und solche Risiken minimieren.

Zwei Preise für Gold?

Aufwändigere Produktion und steigende Nachfrage treiben den Preis für ESG-Gold. Während der konventionelle Markt bleibt, wächst ein Premium-Segment für nachhaltiges Gold. Zwei Preisstrukturen könnten künftig den Markt bestimmen.

Fazit

„Grünes“ Gold ist längst mehr als ein Trend – es verändert den Markt. Während ESG-Standards neue Preismodelle schaffen, sorgen Technologien wie Finomet für Transparenz. Die Zweiteilung des Marktes ist nicht mehr nur eine Möglichkeit, sondern eine wahrscheinliche Zukunft.

 

Jetzt Angebot anfordern

Weitere News