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GEOPOLITIK | TECHNOLOGIE | 29.03.2023

China blockiert Solaraufbau mit Exportstopp

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Das chinesische Handelsministerium will den Export von Technologien einschränken, mit denen andere Länder Solarmodule herstellen könnten. Vor allem Maschinen für die Verarbeitung der zum Bau benötigten Rohstoffe und Vorprodukte sollen bald nur noch mit einer Genehmigung exportiert werden können. Das könnte den europäischen Solarausbau entscheidend verzögern.

In den späten 90ern war Deutschland führend im Bereich der Solarenergie. Die ansässigen Firmen wurden aber nach und nach vom Markt verdrängt, den China mit billigen Solarmodulen überflutet hatte. Die Folge war, dass die deutschen, sowie allgemein die europäischen, Versorgungsketten immer abhängiger vom Reich der Mitte wurden.

Mittlerweile dominiert China den Weltmarkt für Solarmodule und deren Komponenten. Außerdem sind die zehn größten Maschinenhersteller dort ansässig. Um angesichts dieses wirtschaftlichen Machtgefälles handlungsfähig zu bleiben, muss Deutschland wieder eine eigene Versorgungskette ins Leben rufen. Beginnen muss es dabei ganz am Anfang. Und das heißt: Bei den Rohstoffen.

Indium, Gallium und Germanium sind für den Bau neuester Solarzellen genauso wichtig wie das immer noch vorhandene Knowhow aus den 90er Jahren. Mit einer Investition in diese Technologiemetalle holen Investoren sie nicht nur für den Solarausbau ins Land, sondern können außerdem von attraktiven steuerfreien Renditen profitieren.

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