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TECHNOLOGIE | 15.02.2023

Rhenium sorgt für Fortschritte bei der Krebstherapie

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Tumore an den Eierstöcken gehören zu den aggressivsten Krebsarten. Möglicherweise können Mediziner die zweithäufigste bösartige Erkrankung der weiblichen Geschlechtsorgane aber bald mit Rhenium-Tricarbonyl (TRIP) behandeln. Denn Wissenschaftler des Forschungsinstituts Krems Bioanalytics konnten bei den Krebszellen ein für die Behandlung wichtiges Zielprotein identifizieren. Über dieses kann das potenzielle Anti-Tumor-Medikament die Zellen zerstören.

„NUBP2“ ist ein für die Zellatmung in Eierstockkrebszellen zuständiges Protein. Bei mehreren Tests setzten die Forscher 89 Krebs-Proteine, darunter NUBP2, verschiedenen Mengen von TRIP aus. Bereits eine sehr geringe Dosierung des Wirkstoffs reicht aus, um NUBP2 zu hemmen und so die Krebszelle abzutöten. Dass gesunde Zellen durch die niedrige Wirkmenge weitgehend verschont bleiben, bedeutet, dass das Medikament weniger Nebenwirkungen hat.

Mit Rhenium behandeln Ärzte auch weißen Hautkrebs. Zusätzlich zu seiner Verwendung in hitzebeständigen Legierungen zählt das Technologiemetall somit auf jeden Fall zu unseren „Gesundheits-Metallen“ (Eine Liste finden Sie hier.).

Eine Investition in Rhenium kann attraktive Renditen versprechen, inklusive steuerfreiem Einkauf und steuerfreien Gewinnen bei mehr als einem Jahr Haltedauer.

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