Navigation überspringen
GEOPOLITIK | ROHSTOFFVERSORGUNG | 05.12.2022

Südafrika – Im Land der Wasserstoff-Metalle

Map,Of,South,Africa,With,A,Blue,Pushpin,Stuck

Etwa ein Fünftel der in Deutschland ausgestoßenen Treibhaus­gase wird von der ansässigen Industrie verursacht. Das soll sich ab Januar nächsten Jahres ändern: Mit einem milliardenschweren Bonuspaket will Bundes­wirtschafts­minister Robert Habeck die Stahl-, Chemie- und Zement­industrie sowie die Glasfertigung dabei unterstützen, auf erneuerbare Energien und vor allem Wasserstoff umzustellen.

Das Problem dabei ist, dass viele der für diesen Umschwung benötigten Rohstoffe aus dem autokratisch geführten China stammen. Störungen der Liefer­ketten sind aufgrund möglicher geopolitischer Spannungen nicht immer auszuschließen, weshalb eine Diversifizierung der Liefer­länder das Gebot der Stunde ist.

Eine mögliche Alternative ist Südafrika, ein wahrhaft „heißer“ Kandidat für die Produktion des für den grünen Wasserstoff benötigten Stroms aus alternativen Energien. Denn kräftiger Wind, viel Sonne und große freie Flächen sind ideale Bedingungen für die Strom­erzeugung aus Windkraft und Solarenergie.

Um Deutschlands Wasserstoff­partner­schaft mit Südafrika zu festigen, stattet Robert Habeck dem Land einen mehrtägigen Besuch ab. Wir folgen seinem Beispiel im Februar nächsten Jahres, denn Südafrika ist auch der Hauptproduzent der für die Wasserstoff­produktion so wichtigen Platin­metalle Platin, Iridium, Ruthenium und Palladium. Diese Rohstoffe werden in Wasserstoff-Elektrolyseuren als Anoden- und Kathodenmaterial verwendet und gehören zum Angebot der Noble BC. Eine Partnerschaft mit Südafrika soll unsere Zuliefer­quellen für diese Wasserstoff-Metalle erweitern, für die es in nächster Zeit höchst­wahrscheinlich eine hohe Nachfrage geben wird.

Kontakt

Sie können uns auch telefonisch erreichen: montags bis freitags von 10:00 bis 17:00 Uhr.

+49 30 20898486-0

Datenschutz Pflichtfeld

Weitere Beiträge

  •   
  •   
  •